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STRAFRECHT

WIE VERHALTE ICH MICH RICHTIG?

Sie haben eine Ladung zur Vernehmung als Beschuldigter erhalten oder gar einen Strafbefehl? Ihnen wird eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen und Sie sollen ein Bußgeld zahlen? Schnell kann es geschehen und man findet sich im Focus der Ermittlungs- bzw. Strafverfolgungsbehörden oder Ordnungsbehörden wieder. In diesem Fall gilt es besonnen zu handeln! Keinesfalls sollte man sich im ersten Moment der Beschuldigung zu Äußerungen gegenüber Polizei oder Staatsanwaltschaft hinreißen lassen. Die einzig vernünftige Reaktion in einer solchen Situation ist die umgehende Konsultation eines Strafverteidigers!

Der Grund hierfür ist etwa am Beispiel der Ladung zur Beschuldigtenvernehmung recht anschaulich zu erklären:
Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass Sie sich strafbar gemacht haben könnten und haben diesbezüglich möglicherweise auch schon gewisse Erkenntnisse gewonnen. Sie können Ihrerseits dabei jedoch niemals mit letzter Gewissheit wissen oder abschätzen, was man eventuell Belastendes gegen Sie in der Hand hat oder etwa auch nicht in der Hand hat.

Gibt es vielleicht (unbekannte) Zeugen? Haben Sie sich vielleicht an einem videoüberwachten Ort aufgehalten? Gibt es vielleicht Spuren am Tatort, die auf Sie als vermeintlichen Täter hinweisen?
Solange diese und noch einige weitere Fragen nicht abschließend geklärt sind, sollten Sie sich in jedem Falle hüten, gegenüber Polizei oder auch Staatsanwaltschaft irgendwelche Angaben zur Sache zu machen – mag Ihr Wunsch nach Aufklärung und Entlastung möglicherweise auch noch so groß sein!

Es ist nämlich nicht selten der Fall, dass sich ein Beschuldigter in Unkenntnis eventuell bereits vorliegender Ermittlungsergebnisse und unter dem Eindruck der ungewohnten Vernehmungssituation „um Kopf und Kragen“ redet und die im Raum stehenden Vorwürfe gegen ihn regelrecht „zementiert“, ohne dies zunächst zu bemerken. Um dies zu vermeiden hilft einzig und allein der Blick in die Ermittlungsakten und zwar noch bevor man als Beschuldigter eine Aussage gemacht hat! Dieser unbedingt notwendige Blick in die Ermittlungsakten wird jedoch nicht Ihnen, sondern allein dem Verteidiger im Rahmen durch diesen zu beantragender Akteneinsicht seitens der Staatsanwaltschaft gewährt! Schon daher sollte im Falle strafrechtlicher Beschuldigung nicht gezögert werden und unbedingt ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden. Nur so ist gewährleistet, dass Sie sich sämtliche Optionen im Strafverfahren von vornherein erhalten und sich das Verfahren im Idealfall frühzeitig zur Einstellung bringen lässt. Ist demgegenüber die Aussage des Beschuldigten gegenüber den Ermittlungsbehörden in Unkenntnis des konkreten Inhaltes der Ermittlungsakten schon erfolgt, ist dem dann erst beauftragten Strafverteidiger im weiteren Verfahren - wenn überhaupt - oft nur noch „Schadensbegrenzung“ möglich.

Sie sollten als Beschuldigter daher immer zunächst getreu dem Motto „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ oder „ohne meinen Anwalt sag´ ich gar nichts“ verfahren und zuallererst einen Rechtswalt mit Ihrer Verteidigung beauftragen.
Als Beschuldigtem steht Ihnen das Recht zur Aussageverweigerung zu und erst, wenn Sie gesichert wissen, auf welcher Grundlage Sie einer Straftat beschuldigt werden, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Verteidiger entscheiden, ob Sie eine Aussage machen oder eventuell auch weiterhin von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen.

Ich stehe Ihnen gerne als leidenschaftlicher Strafverteidiger zur Seite und kämpfe mit Hingabe für Sie!

Dabei biete ich insbesondere …

- … kompetente und seriöse Rechtsberatung und Verteidigung im gesamten Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht.
- … Begleitung durch alle gerichtlichen Instanzen von der ersten Instanz über die Berufung bis hin zur Revision.
- … (auch) kurzfristige Besuche in sämtlichen JVA′en.
- … effiziente Prozessführung und Verteidigung in stetiger Orientierung an Ihren Interessen.

Darüber hinaus bin ich mit Rat und Tat für Sie da, wenn Sie selbst durch eine Straftat verletzt wurden, selbst eine Strafanzeige erstatten möchten oder Beistand als Zeuge im Strafverfahren benötigen.